Ausgenommen bis auf's Hemd - und dazu noch "entkindert"

 

Natürlich ist es schön, wenn man nur von glücklichen Menschen berichten kann. Leider schreibt das Leben (oder die Menschen darin?) auch traurige und/oder sogar tragische Geschichte, die eigentlich in unserer heutigen Gesellschaft gar nicht passieren dürften.

 

Meine Geschichte begann anlässlich der Trennung von meiner Frau vor zwei Jahren. Seither muss ich mich laufend gegen die Bemühungen der Mutter, mir mit allen Mitteln und Möglichkeiten das Besuchsrecht zu kürzen oder ganz zu entziehen, wehren. Das Recht nicht gerecht ist und vorallem, dass ein Vater Recht vor Gericht bekommt, ist bei weitem nicht so. Spannt eine frustrierte, verlassene und rachsüchtige Mutter mit den entsprechend Stellen wie Kinderpsychologen und Gerichte zusammen, so bleibt dem Vater trotz Anwalt nur das Nachsehen, und die geplante und immer grösser werdende Entfremdung zu seinen Kindern muss er wehrlos mit ansehen.

 

Gestern bekam ich vom Bezirksgericht in Arbon eine superprovisorische Verfügung, in der Vizegerichtspräsident Diezi mir das bereits schon am untersten Limit gehaltene Besuchsrecht meiner beiden Kinder um mehr als die Hälfte kürzt. Im Weiteren wurde mir das im Eheschutz zugesprochene Recht mind. einmal wöchentlich mit den Kindern zu telefonieren, unterbunden.

Superprovisorisch heisst auch, keine Einsprachemöglichkeit bei der nächsthöheren Instanz. Ich komme mir vor wie in einer Bananenrepublik aus Mittelamerkia oder in einer Diktatur in Afrika.  Anarchie pur.

 

Wie kam es dazu:

 

Meine in Trennung lebende Frau hat vor ca. 1 1/2 Jahren eine Kinderpsychologin angeheuert. Flugs auf Weihnachten (28. Nov. 2007) flatterte eine Gefährdungsmeldung bei der Vormundschaftsbehörde Uttwil rein. Ich sei ein gewalttätiger Vater, der seine Kinder regelmässig schlage. Bei mir herrsche Chaos und Unordnung . Die Kinder, ich zitiere, benehmen sich bei mir wie die Sau. Sie sollen sich bei mir unangepasst und überbordend verhalten. Diese Frau war nie bei mir zu Hause.

 

Die Vormundschaftsbehörde Uttwil recherchierte umfassend. Sie befragte mein Umfeld und jenes der Kindsmutter und wies die Gefährdungsmeldung mit einer umfassenden und gerechtfertigen Begründung ab. Sie ordneten eine unabhängige psychologische Beurteilung von Florian durch den KJPD an. Dieser widersetzt sich die Kindsmutter bis heute mit Erfolg.

 

Anlässlich meines Scheidungsantrages vom 3. Jan 2008  kam diese Gefährungsmeldung wieder zur Sprache. Der Anwalt meiner Frau, Herr Munz aus Amriswil, (siehe  www.hans-munz.ch) zugleich auch Gerichtspräsident von Bischofszell und, man höre und staune, als FDP-Fraktionspräsident sitzt er in der Aufsichtsbehörde, die die Gerichte des TG beaufsichtigt, setzt sich vehement für die Reduktion des Besuchsrechts ein.

 

Ich habe Gallenblasen-Krebs, nicht heilbar, und nur noch eine beschränkte Zeit zu leben. Im Moment mache ich eine ambulante Chemotherapie mit den allgemein bekannten Nebenwirkungen. Diese Nebenwirkungen, Müdigkeit Übelkeit und Teilzeit-Arbeit wurden auch negativ in die Waagschale gelegt, um das Besuchsrecht zu kürzen. Schon beinahe unmenschlich.

 

Vize-Gerichtspräsident Diezi aus Arbon informierte sich nur durch die den vielen Telefonate und Berichten der von der Kindsmutter angestellten Psychologin. Mein Umfeld wurde nicht abgeklärt. Florian wurde nicht durch eine neutrale Person befragt. Herrn Diezi ging es einfach um eine schnelle und kompromisslose Erledigung der Sache.  Meine Kinder Florian (7) und Larissa (3) sagen klar, dass es schön beim Papa ist und sie gerne mehr und länger bei mir sein wollen. Die Kinder können 26 Tage im Monat von der Kindsmutter gegen den Vater beeinflusst werden (Hirnwäsche). Florian hat übrigens auch Andeutungen bei seiner Grossmutter in diese Richtung gemacht.

 

Das Tragische am Ganzen ist folgendes: Hier wird zwei Kindern der Vater entzogen, welche in naher Zukunft sterben wird. Die beiden Damen arbeiten gezielt auf eine Entfremdung der Kinder zum Vater hin. Meine Frau weiss genau, dass die Kinder der einzige Punkt sind, wo sich mich gefühlsmässig noch treffen kann. Die Gefühle der Kinder und deren Intressenskonflikt, in dem sie durch das Verhalten der Mutter gestürzt werden, ist ihr egal. Besser wäre, dass ich die gemeinsame Zeit mit den Kindern noch so stark und oft zu nutzen sei, dass alle noch etwas davon haben und viele schöne Erinnerungen für die Zukunft, wie lange die auch ist, in sich tragen können. Meine Frau war auch schon stationär in psychiatrischer Behandlung wegen chronischer Überlastung und sie weist ein hochneurotisches Verhalten auf. Diese Tatsachen waren für das Gericht in Arbon nie

relevant. Meine Krebserkrankung jedoch schon…

 

Ich lebe nicht in Trennung, weil ich eine andere Beziehung hatte. Nein, meine Frau hatte einfach genug von mir, weil ich Krebs habe und für sie somit ein Versager bin. Ein kranker Mann gehört nicht in ihren Lebensplan. Sie suchte den neuen Sinn in ihrem Leben, mit viermal ausgehen in der

Woche in Vereinen und bei anderen Männern, während ich am Abend und am Wochenende die Kinder (damals 1 und 5 Jahre alt) betreute. Für Frauen gibt es keine Nachteile bei einer Trennung. Ist der Mann übrig, so kann er entsorgt werden, denn er wird vom Staat geschröpft und  verpflichtet, der

Ex-Frau den gewohnten Lebenssandard zu erhalten. Ich verstehe heute einen Mann, der nach zwei bis drei Jahren den Kampf aufgibt, auf arbeitslos oder IV macht. Die Kinder kommen nicht mehr zu ihm. Er hat kaum mehr Geld zum Leben. Mehr wegnehmen kann man ihm nämlich nicht mehr. Soll doch der unfaire Staat für die Frau bezahlen. Er hat ja auch die ungerechten Zahlungsmodulationen festgelegt. Ich bin bald auch soweit.

 

Dies ist ein kurzer Abriss einer Geschichte die das Leben oder auch das Gericht in Arbon schreibt.